Christiane Leuchtmann

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Jahrgang:
1960

Größe:
164 cm

Augenfarbe:
blau-grün

Haarfarbe:
rot

Wohnort:
Hamburg

Sprachen:
Englisch

Dialekte:
Bayrisch, Österreichisch, Berlinerisch, Hamburgisch

Sonstiges:
Führerschein A/B, Fechten, Reiten, Tauchen, Ballett, Step-/Jazzdance, Klavier, Gesang (Sopran)



An Fasching nicht Clown oder Chinese, nein, Königin der Nacht, Undine und Gärtnerin aus Liebe, so wuchs Christiane Leuchtmann als protestantisches Flüchtlingskind an der Peripherie des katholischen Münchens unter anthroposophischer Obhut mit Klavier ab 5, Ballett ab 6, Gesang ab 7, Literatur ab 8 ganz im Sinne der elterlichen Gravur auf: Wer auch immer unser Endreihenhaus besetzt, Kunst spricht alle Sprachen. Während ihres Studiums an der Otto Falckenberg Schule tauchte sie ab in WG`s, das Geld für die Scheidung ihres ersten Freundes erarbeitete sie sich an den Münchner Kammerspielen(1979-1982), am Theater der Jugend und in der Fernsehserie: Die Knapp Familie. 1982 befreite  Boy Gobert das blutjunge Talent aus der niederen Afterkunst des Fernsehens und holte sie sich zu Brot und Fron an die Staatlichen Schauspielbühnen Berlin. Dort durchgehend zwischen 1982 – 1994 mit kleinem Gehalt und großen Rollen in Klassik, Moderne und Komödie betraut, machte sie neben Stars wie Martin Held, Sabine Sinjen, Horst Buchholz und Peter Ustinov nicht nur eine gute Figur, sie spielte sie an die Wand. 
1990 erhielt sie von der Akademie der Künste Berlin den Nachwuchspreis für Darstellende Kunst (…“ in der Vielfalt ihrer Möglichkeiten ist sie eines enormen Ausdruckswirbels fähig“). In zahlreichen Hörspielen und Lesungen beeindruckte sie, aber an ihren Gesangsabenden brachte sie ihr Publikum zur Raserei. 
Im Fernsehen durchbrach sie die allzu häufig angesagte plakative Darstellungsweise durch differenzierte Tiefenschärfe. Sie schrieb rabaukige Sketche für RTL – Samstag Nacht und schreibt an Drehbüchern, die man bald zu schätzen weiß. Durch die Geburt ihres inzwischen 12 jährigen Sohnes, wurde sie in ihrer Karriere leicht zurückgeworfen. Diese eigenständige Abhängigkeit setzte sie in kreative Selbstständigkeit um, so entwickelt sie eigene Programme und erarbeitet zu ihrer Sozialisierung Theaterprojekte mit Kindern und Jugendlichen.

FILM/TV (Auswahl)
2009  Heino? Man glaubt es nicht! R: Martin Buchholz - WDR
2006 
Adelheid und ihre Mörder, R: Stephan Meyer - ARD
2005  Adelheid und ihre Mörder, R: Stephan Meyer - ARD

2000  Herzschlag
, R: Sebastian Monk - ZDF
1999  Ein Starkes Team, R: Jakob Scheffler - ZDF

1999  Alphateam, R: Norbert Skrovanek - ZDF
1999  Happy Birthday - R: Eberhard Pieper - ARD
1998  St. Angela, R: Norbert Skrovanek - ARD
1997  Alphateam, R: Gero Erhard - ZDF
1996  Im Namen des Gesetzes, R: Marco Serafini - RTL
1994  Die Botschafterin, R: Peter Deutsch
1991  Angels Delay, R: Andrew Hood
1991  Briefe einer Leidenschaft, R: Walter Kubly
1984  Boy Gobert Special, R: Stephan Lukschy
1982  Einmal die Woche, R: Horst Flick
1981  Die Wiesingers, R: Bernd Fischerauer
1980  Die Knapp Familie, R: Stephan Meyer

THEATER (Auswahl)
2003 - 2004 Hamburger Kammerspiele
1995 - 1996 Tourneetheater Landgraf

1982 - 1994 Staatliche Schauspielbühnen Berlin (Schillertheater)
1981 TaT Frankfurt
1980 - 1981 Kammerspiele München

STÜCKE
Brand im Souterrain, R: W. Tillemans
Krieg im dritten Stock, R: W. Tillemans
Oleanna, R: F. Berndt
Kasimir und Karoline, R: L. Stephanek
Nathan der Weise, R: B. Sobel
Pioniere in Ingolstadt, R: K. Sabrautzky
D’Artagnan, R: J. Savary
Trilogie einer Ferienzeit, R: N. Brieger
Die Geschäfte des Baron L’Abord, R: F. Berndt
La Guerra, R: H. Gratzer
Davon geht die Welt nicht unter, R: E. Lang
Einer für Alles, R: R. Fendel
Beethovens Zehnte, R: K. Hübner
Der Lauf der Welt, R: F. Berndt
Stella, R: E. Wendt
Die Laube der Seligen, R: K. Völker
Die Frau vom Meer, R: Th. Schulte-Michels
Die Dame vom Maxim, R: H. Hollmann
Jedem seine eigene Wildnis, R: F. Berndt
(1988 Einladung zum Berliner Theatertreffen)
Der Panzer wird zum Flügelkleide, R: A. Kirchner
Diener zweier Herren, R: F. Marinjen
Vom Teufel geholt, R: F. Brandt

AUSZEICHNUNGEN
Förderpreis für Darstellende Kunst, Akademie der Künste Berlin 

SONSTIGES
Lesungen, Hörspiele, Chansonabende