Haben Sie "Angst" vor Medien oder Journalisten? Finden Sie Pressearbeit unnötig, weil unangenehm? Würden Sie nie in eine Talkshow gehen? Erzählen Sie in Interviews schon mal mehr als nötig? Überarbeiten Sie Ihre Interviews gerne selbst? Ärgern Sie sich über immer die gleichen Fragen, schlecht vorbereitete Journalisten und falsche Berichte?
Vielen Künstlern ist der Umgang mit den Medien weder angenehm noch vertraut - eher lästiges Beiwerk eines schönen Berufes. Negative Erfahrungen führen schnell zum Ausschluss von Medien oder zur totalen Verweigerung. Das ist aber weder nötig noch hilfreich!
Der persönliche Erfolg, neue Engagements, tolle Rollen haben heute auch mit Medienpräsenz und Medienarbeit zu tun, die von Auftraggebern (Produzenten, Sendern, Verleihern und anderen) gefordert und immer öfter auch vertraglich vereinbart werden. Denn ein beliebter und bekannter Künstler lenkt das erwünschte Medien-Interesse automatisch auf das neue Projekt.
Deshalb erleben wir täglich, dass Engagement und positive Medien-Präsenz eines potenziellen Hauptdarstellers ebenso thematisiert wird wie ein negatives oder gar kein Bild in der Öffentlichkeit. Eingeschränkte Medienarbeit, die Verweigerung von Talk- oder Show-Auftritten, der Ausschluss von bestimmten Medien (oft Yellow-Press oder People-Magazinem obwohl sie das gleiche Publikum ansprechen) sind für die Macher enorm enttäuschend und die kurz- und mittelfristigen Folgen für den Künstler kann man sich ausrechnen.
Die Erfolge von "Event-Programmen" und Kinofilmen sind ohne ein Feuerwerk von Medienberichten und ohne die starke Präsenz aller Darsteller heute nicht mehr vorstellbar. Obwohl "Event-Programme oder Movies" trotzdem floppen können, spricht das eher weniger gegen Medienarbeit, sondern vielmehr dafür, dass das Produkt den Zuschauer nicht interessiert, OBWOHL er überall davon gehört hatte. Dass sich Medienpräsenz clever und positiv nützen, strategisch und sogar politisch angehen und gut überlegt vorbereiten läßt, davon sind wir überzeugt. Der Umgang mit Medien läßt sich genau so erlernen und üben wie Schauspiel-Techniken. Warum auch nicht?! Das Wissen um die "Nöte" und Zwänge der "Gegenseite" sind die beste Voraussetzung für einen offenen und respektvollen Umgang miteinander. Über das Medium Bescheid zu wissen, ist ein Muss, klare und für beide Seiten verbindliche Absprachen ebenso. Kein Journalist reflektiert übrigens innerste Geheimnisse, die ihm "vertraulich" erzählt werden, die er aber nicht veröffentlichen darf. Aber alle wünschen sich die passenden Informationen und Geschichten für ihre Leser/Seher/Hörer.
Erst dann geht es um den guten Bericht, das gute Interview und nicht mehr darum, ob der Interviewer nett und das Gespräch schön, warmherzig und vertrauensvoll war.
Für alle, die sich über das bestmögliche Zusammenspiel mit der Presse informieren wollen, bieten wir „Presse-Coaching“ an, das sowohl persönliche Beratung als auch Schulungsinterviews für print, Radio, TV ("Learning by doing") und den Informationsaustausch mit erfahrenen Journalisten und Kritikern aus allen Medienbereichen beinhalten kann. Dabei geht es um Fragen wie: Was erwartet oder braucht die Yellow-Press? Was der Talk-Master (der immer im Vorteil scheint)? Wie kann ich auf die immer wieder gleichen Fragen positiv reagieren? Wie wirke ich in Talkshows und Interviews? Kann ich selbst oder mein Berater "die Presse" kontrollieren? Wieviel Einfluss hat der Journalist auf seine Veröffentlichung? Wer schreibt seine Texte um, streicht die besten Stellen? Wer macht die Überschriften, die den ganzen Beitrag auf den Kopf stellen können? Woher kommen die Fotos und wie arbeitet eine Bildagentur?
Das Wissen um Pressearbeit und der Umgang mit Medien ist besonders für Schauspielschüler und junge Talente sehr wichtig. Weitere Informationen folgen auf unserer Webseite.